4/26/2016

VEGAN AUF ITALIENISCH

Ein untrügerisches Zeichen für eine junge urbane Küche sind heutzutage starke, männliche und – vor allem! – dicht tätowierte Unterarme und Hände. Sie schälen behutsam Avocados, streuen liebevoll Granatapfelkerne über Salatblätter oder werfen geschickt abgestimmte Zutaten in den Smoothie-Mixer und fertig ist der Zaubertrank. Auch in Zürich gibt es das! Mitten in der Stadt, im kleinen, feinen veganen roots geht es genau so zu und her. Angetan hat es mir die Pasta-Bowl, die jetzt auf der Frühlings-Karte angeboten wird. Ob es nun an den Tattoos liegt oder doch eher an den feinen Zutaten – mein Favorit ist köstlich, die Basis Fregola Sarda

Fregola Sarda, wie der Name vermuten lässt eine Spezialität aus Sardinien, sind Kügelchen aus Hartweizenmehl und Wasser in der Größe von Pfefferkörnern, die durch einen Röstvorgang zu ihrem charakteristischen Aussehen und dem speziellen Geschmack kommen. Untergemischt werden bei roots Spargeln, getrocknete Tomaten, Kapernäpfel und Rucola... grazie per l'ispirazione!




Fregola Sarda mit Spargeln an Zitronen-Senf-Dressing
2-3 Personen

Zutaten
200 g Fregola Sarda
10 grüne Spargeln
15 Datteltomaten (Im roots werden getrocknete Tomaten verwendet)
8-10 Kapernäpfel
200 g Rucola

Dressing
1 EL Dijon Senf
3 EL Zitronensaft
5 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung
Die Zutaten für das Dressing gut verrühren.

In einem Topf Wasser zum kochen bringen, Fregola Sarda dazu geben und während der Kochzeit, ca. 10-12 Minuten, etwas salzen. Abgießen und beiseite stellen.

Die holzigen Spargelenden wegschneiden, die Spitzen abschneiden. Die Spitzen und den übrigen Spargel ca. 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, herausnehmen. Die Spitzen ganz belassen, den Rest in längliche Scheiben schneiden.
Die Datteltomaten halbieren.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Spargelspitzen und Spargelscheiben kurz darin anbraten, etwas salzen, pfeffern und herausnehmen. Ebenso die Tomaten.
Wem das zuviel Aufwand ist, kann auch auf diesen Arbeitsschritt verzichten, büsst aber etwas an Geschmack ein.

Fregola Sarda auf die Teller verteilen, die restlichen Zutaten dazu geben und mit dem Dressing beträufeln. Wer gerade ein paar Mandelblättchen in Griffnähe hat, röstet sie und bestreut die Teller damit – wie im rootsEcco – primavera! 

ALL IMAGES © TableTales
Bild 1, rechts rootsandfriends.com

Kommentare:

  1. Ich schon wieder. Hast du die Fregola Sarda in Wien gefunden? Ich nämlich nicht und übers Netz sind sie wahnsinnig teuer. Falls du einen Tipp hast, bitte gerne. Lg. Katja

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    1. Liebe Katja — im Globus delicatessa, 500g für 5.90. Herzlich, Iris

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